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Zu Besuch im Tropicarium in Budapest
Mit Kindern unterwegs in der Stadt - das kann anstrengend werden, wenn nichts für die Kleinen auf dem Programm steht. Budapest bietet neben vielem anderen mit dem größten ozeanischen Aquarium Mitteleuropas in jedem Fall eine beeindruckende Möglichkeit, den Familienfrieden wieder herzustellen: mit dem Besuch des Tropicarium.
Eröffnet im Mai 2000 verspricht es auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern eine globale Entdeckungsreise - und das nicht nur durch die Unterwasserwelt dieser Erde. So spaziert man beispielsweise im Regenwald über eine Holzbrücke und überquert dabei ein Alligatorenbecken, durch das Haifischbecken führt ein Glastunnel, so dass man nur eine Armlänge entfernt, aber durch Panzerglas getrennt, an den zwei Meter langen Meerestieren vorbeispaziert oder man hat die Möglichkeit, Rochen mit der Hand zu füttern. In der ständigen Ausstellung spielen dabei die Flora und Fauna der Tropen sowie der Ozeane die Hauptrolle. Doch in Abweichung zu anderen Aquarien weltweit wird auch die heimische Wasserwelt berücksichtigt, zu bestaunen sind Kleinfische wie auch kapitale Exemplare aus ungarischen Seen und Flüssen.
Das Tropicarium, unweit der Autobahn M 0 im Süden der ungarischen Hauptstadt an der parallel zur Donau verlaufenden Hauptstraße Nr. 6 gelegen, ist ganzjährig von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist eine Stunde vor Torschluss. Erwachsene zahlen 1.500 Forint Eintritt, Kinder zwischen vier und 14 Jahren 700 Forint (etwa 6,00 bzw. 2,80 Euro). Inhaber der Budapest oder Hungary Card erhalten Rabatt. Ausführliche Informationen bietet auch die Website www.tropicarium.hu (in Deutsch und Englisch).
Wer sonst noch nach kindgerechten Ausflugsmöglichkeiten in der Donaumetropole Budapest sucht, ist vor allem im Stadtwäldchen richtig. Die Vajdahunyad-Burg, das elegante Széchenyi-Thermalbad, der Zoo, der Zirkus sowie der Vergnügungspark sorgen für reichlich Abwechslung. Am Rande des Stadtwäldchens liegt zudem das beliebte Verkehrsmuseum.
Der Vidámpark etwa ist im Mai/Juni täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr geöffnet, im Juli und August sogar von 10.00 bis 20.00 Uhr. Budapests "Tivoli" wurde vor nunmehr 150 Jahren gegründet und bietet eine Mischung aus fast schon altertümlich-nostalgischen, aber auch modernen Anlagen. Der Eintritt kostet zwar nur 300 Forint (etwa 1,20 Euro), Kinder unter 1,20 Metern Körpergröße sind zudem kostenfrei, jedoch kosten alle (Fahr-)Attraktionen extra.
Der angrenzende Zoologische Garten (www.zoobudapest.com - nur in englischer Sprache) ist im Sommer unter der Woche von 9.00 bis 18.00 Uhr, freitags bis sonntags von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet (Mai bis August). Seine Anfänge gehen bis in das Jahr 1865 zurück, mittlerweile finden hier rund 3.000 Tiere ein Zuhause. Seit 1872 existiert zudem der dazugehörende botanische Garten. Viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz, so beispielsweise das berühmte Elefantenhaus im Jugendstil und das restaurierte Palmenhaus. Der Eintritt beträgt 1.300 Forint, ermäßigt 900 Forint (umgerechnet etwa 5,20 bzw. 3,60 Euro).
Quelle: UNGARISCHES TOURISMUSAMT
