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Thailands Regionen und seine Kultur

Thailand, ein Land voller kultureller und landschaftlicher Höhepunkte. Begibt man sich in die fremde und exotische Welt voller Gerüche, Farben und mystischer Begegnungen, kann man Sie Gebirgslandschaften im Norden oder kilometerlange weiße Sandstrände im Süden entdecken. Dazwischen erstreckt sich ein üppiges Grün bis hin zum sogenannten "Elefantenrüssel" im Süden des Landes. Thailands vielfältige Landschaft lässt sich in vier unterschiedliche Regionen einteilen:
Die Zentralregion:
Sie ist das wirtschaftliche Herz des Landes. Hier ist der Boden am fruchtbarsten, die Bevölkerungsdichte und der
Industrialisierungsgrad am größten und die Infrastruktur am weitesten entwickelt. Im Süden dieser Region,
liegt auch die heutige Hauptstadt Bangkok. In der Zentralregion liegt auch die alte Königsstadt Ayutthaya.
Der Norden:
Er ist von bewaldeten Gebirgszügen geprägt, welche Ausläufer des Himalajas sind. Das Klima ist für Europäer
sehr angenehm und dieser Teil des Landes bietet eine gute Alternative zu den Stränden im Süden Thailands.
In dieser Region findet man tief eingeschnittene und zerklüftete oft fruchtbare Täler, in denen sich große
Städte angesiedelt haben. In den Gebirgszügen leben noch viele Stämme auf traditionelle Weise.
Der Nordosten:
Die dicht besiedelte, aber arme Region wird gänzlich vom kargen Khorat-Plateau eingenommen, das im Norden und Osten
etwas abfällt. Da sich dieser Teil des Landes sehr unzugänglich gestaltet, konnte der Nordosten seine eigene Version
der siamesischen Kultur entwickeln und bewahren.
Der Süden:
Der Süden bietet traumhaft schöne Strände, palmenbewachsene Inseln und artenreiche Korallenriffe.
Es ist die am schnellsten wachsende touristische Region in Thailand. Zwei der Hauptanziehungspunkte
sind die schönen Inseln Phuket und Ko Samui.
Wir erfahren, dass es entlang der Küste viele solcher einsamen Stellen wie dieser gibt, jene aber habe zudem auch noch eine tragische Seite.
Die Bucht wird von einem wunderschönen Felsen, den die Einheimischen Germankata nennen, begrenzt. Auf diesen Felsen findet man
unzählige weiße Marmorplaketten. Sie berichten von Menschen die auf dieser Naturschönheit ihren Tod fanden. Germankata heißt übersetzt,
die Deutsche. In den 60er Jahren sprang hier eine junge deutsche Schwimmerin in die tosenden Wellen und kehrte niemals zurück.
Dieser Felsen hat eine hinterlistige Eigenart. Während man auf ihm steht oder klettert, glaubt man dem Meer weit entfernt zu sein.
Doch plötzlich erhebt sich zwischen ihm eine gigantische Welle, und verschluckt alles was sich auf ihm befindet.
Das Meer entwickelt dabei eine solche Kraft, der kein Mensch widerstehen kann. An dieser Stelle soll häufig die sogenannte
"martwo tetschenie", die Todesströmung auftreten. Diese Strömung zieht auch den geübten Schwimmer weit ins Meer hinaus oder schleudert
ihn mit meterhohen Wellen zurück zum Felsen. Wir ziehen das Baden in der sicheren Bucht dem Felsklettern vor.
Quelle: pairola-media (Erika Winterfeld)
