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Serbien

Serbien ist eine Republik in Südosteuropa und Mitglied der Staatengemeinschaft Serbien und Montenegro. Die offizielle Bezeichnung lautet Republik Serbien (Republika Srbija). Serbien liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel und grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien und Albanien, im Südwesten an Montenegro und im Westen an Bosnien und Herzegowina und Kroatien. Serbien ist etwas größer als Österreich und hat in etwa so viele Einwohner wie Baden-Württemberg.Blick auf Serbien.

 

Das sanfte Dahinschaukeln bei einer Bootsfahrt auf dem Zürichsee zählt ebenso dazu wie Spaziergänge auf dem Üetliberg und Wanderungen im Weinland, wo man so schön den natürlichen Übergang der Jahreszeiten an der Landschaft ablesen kann. Auf einer Wanderung vom Uetliberg zum Albispass wird man mit eindrücklichen Aussichten auf die Stadt Zürich, den Zürichsee und die Zentralschweizer Alpen belohnt. Der Weg ist angenehm angelegt und verschont einen weitgehend mit Steigungen, was vor allem Familien, die mit kleineren Kindern oder Oma und Opa unterwegs sind, entgegenkommen dürfte. Ein Abstecher zum idyllisch gelegenen Türlersee sollte mit in die Planung genommen werden, bietet er doch nicht nur was für Auge und Fototalbum, sondern auch für das leibliche Wohl erhitzter Wanderer: An einigen Stellen kann man baden. Körperliche Genüsse fördern auch einige Restaurants auf der Strecke, so dass diese während der vier- bis fünfstündigen Wanderung nicht zur Durststrecke verkommt. Darüberhinaus hält der Uetliberg auch noch ein Stück Bildung zum Erwandern parat. Nach den Sternen greifen zu wollen ist gerade richtig für einen Spaziergang über den Planetenweg. Auf dem Zürcher Hausberg liegen Sonne, Mond und Sterne greifbar nah, ohne dass die Bodenständigkeit verloren zu gehen droht. Start der Weltraumerkundung ist die Station Uetliberg, Ende die Luftseilbahn Felsenegg.                                  

Die erste namentliche Erwähnung der Serben findet sich bei griechischen Historikern, die den Großteil der einfallenden slawischen Stämme als Serben bezeichnet haben. Bekannt ist hieraus, dass der vom Volk gewählte Wojwode Viseslav 522 die Serben aus ihrer heute ostdeutschen Urheimat, der Lausitz, nach Süden geführt habe. Erstmalige urkundliche Erwähnung findet der Staat Serbien im Jahr 822 bei Einhard, dem Biographen Karls des Großen. Eine Lehrschrift des byzantinischen Kaisers Konstantin VII. Porphyrogenitus an seinen Sohn Romanos im 10. Jahrhundert bezog sich darauf, dass die Serben bereits seit der Mitte des 7. Jahrhunderts auf dem Balkan lebten. Porphyrogenitus erwähnte in seiner Schrift auch den Begriff "Weißserbien" für das Gebiet, aus dem dieses Volk stammt. Die Existenz und Lage von Weißserbien, das im heutigen Ostdeutschland, Westpolen und Tschechien gelegen haben soll, ist jedoch unter Historikern umstritten. Im Jahre 622 erreichten Serben die südlichen Gebiete Griechenlands, wo sie in manchen Teilen, wie z.B. im Taygetosgebirge des Chalkidiki, bis ins 14. Jahrhundert als Sprachinseln erhalten blieben. Serbien stand von seinen Anfängen bis zu seiner endgültigen Unabhängigkeit 1878 lange Zeit unter dem Einfluss des Byzantinischen beziehungsweise Osmanischen Reichs - teils war es Vasallenstaat, teils dem osmanischem Reich völlig einverleibt. Eine Ausnahme bildete die Zeit des unabhängigen Serbischen Reichs (1180 - bis etwa 1389).