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Osterinseln
Osterinseln

Die Osterinsel (spanisch Isla de Pascua, rapanui Rapa Nui) ist eine isoliert gelegene Insel im Südostpazifik. Die zu Chile gehörende Insel liegt südlich des südlichen Wendekreises bei 27 Grad südlicher Breite und 109 Grad westlicher Länge, 3.700 km von der chilenischen Küste und 4.000 km von Tahiti entfernt. Das nächstgelegene bewohnte Eiland ist Pitcairn im Westen, in einer Entfernung von mehr als 2.000 Kilometern. 2002 lebten auf der Osterinsel 3.791 Menschen.




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Geografie

Die Osterinsel ist der einzige Archipel, der dem Ostpazifischen Rücken aufsitzt. Das hat zur Folge, dass der für viele pazifische Inseln charakteristische Küstensaum fehlt. Die Küste fällt unmittelbar steil bis zu einer Meerestiefe von 3.000 Metern ab. Ein Sandstrand ist nur an wenigen Stellen in nennenswertem Umfang zu finden, wie z. B. an der Nordküste, am Palmenwäldchen von Anakena. Die Osterinsel hat die Form eines rechtwinkligen Dreiecks mit einer Scheitellänge von etwa 13 Kilometern und einer Fläche von 162,5 km². Die Landschaft ist durch den vulkanischen Ursprung geprägt. Im Wesentlichen besteht sie aus drei erloschenen Vulkanen, dem Rano Kao im Südwesten, dem Poike auf der gleichnamigen Halbinsel im Osten und dem Maunga Terevaka im Norden. Dieser ist mit 508 Metern die höchste Erhebung der großen Zentralinsel. Im Südwesten sind der Osterinsel die kleinen, unbewohnten Inseln Motu Iti, Motu Kao Kao und Motu Nui vorgelagert, im Westen Motu Tautara und vor der Halbinsel Poike Motu Marotiri. Das Klima ist subtropisch warm, die Jahreszeiten sind nur gering ausgeprägt. Starke Passatwinde herrschen vor. Die Niederschläge betragen etwa 1.150 mm im Jahr. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 21°C. Die kältesten und regenreichsten Monate sind Juli und August.