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Inseln im Saronischen Golf: Poros, Hydra und Spetses
Poros
Während eines Erdbebens vereinigten sich die Inseln Kalavris und Sferia - Poros in seiner heutigen Form entstand. Die Insel ist nur durch eine kleine Meeresenge von Argolis auf der Peloponnes getrennt und dadurch sehr schnell mit dem Boot zu erreichen.
Fünf Kilometer von der Hauptstadt Poros, in der es viele kleine Läden und Tavernen gibt, befinden sich die recht kläglichen Überreste des Poseidon-Tempels aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus. Die Straße führt am Tempel vorbei weiter zum Kloster Zoodohou Pigis.
Es gibt viele kleine malerische Sandbuchten, die zu einer Rast und zum Schwimmen verleiten.
Hydra
Hydra, um 1800 - während ihrer Blütezeit - häufig auch als "Klein-England" bezeichnet, ist heute ein internationales Kunstzentrum, ein Ort an dem sich Künstler und Kunstliebhaber treffen.
In Hydra befindet sich eine Kunstakademie, viele Galerien locken die Besucher an.
Kapellen und Klöster wie die des Propheten Elias, der heiligen Matrona und der heiligen Dreifaltigkeit sind einen Besuch wert, zum Entspannen danach laden die Bademöglichkeiten an der Westküste (Orte: Kaminia, Molos, Vlihos und Mandraki) ein.
Auf der kleinen Insel ist der Verkehr mit Motorfahrzeugen untersagt - wenn hier jemand Lärm macht, dann sind es die unzähligen Menschen, die die Insel besuchen.
Spetses
Die Besucher dieser Insel erwartet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Pinienbäumen, Felsen und Stränden.
Es gibt ein paar kulturelle Sehenswürdigkeiten wie Mauerreste und Tontöpfe von 2500 vor Christus, das Haus der Boubelina, einer Heldin des Aufstandes 1821 gegen die türkische Herrschaft in Griechenland, ein Museum und eine Kirche.
Obwohl es einen Busverkehr auf der Insel gibt, gelangt man am besten mit den "Hauptverkehrsmitteln" zu den verschiedenen Orten und den Stränden bei Agii Anargiri und Agia Paraskevi - und die "Hauptverkehrsmittel" sind hier Pferdekutschen und Fahrräder.
Quelle: pairola-media
Epiros - Geheimtipp zwischen Bergen und Meer
Die Region Epiros, geprägt von wilden Landschaften, idyllischen Gebirgsdörfern und üppiger Vegetation im Landesinneren, sowie traumhaften Buchten an der Küste, laden zum Bad im klaren Wasser des Ionischen Meeres ein. Nur wenig hat die Landschaft dieser Region mit dem hinlänglich bekannten Bilderbuch-Griechenland gemeinsam. Und gerade das macht diese Gegend so reizvoll.
Üppiges, verschwenderisches Grün und Kalksteingebirge mit tiefen Schluchten prägen die Gegend. Von der Wasserarmut des übrigen Griechenlands ist nichts zu spüren. Viele Bäche und Flüsse suchen hier ihren Weg zum Meer. Die aus Naturstein erbauten Gebirgsdörfer haben ihren herben Charme bewahrt. Die Menschen begegnen Besuchern freundlich und interessiert. Das ist die eine Seite des Epiros, die andere ist Sonne, Strand und Meer. An der Küste wechseln sich bewaldete, felsige Ufer mit schönen Sandstränden ab. Von Igoumenítsa bis hinunter nach Préveza gibt es zahlreiche Naturstrände und viele ruhige, einsame Badebuchten.
Das kleine Örtchen Sívota und die Hafenstadt Párga sind bei Griechenlandreisenden wegen ihrer zauberhaften Strände besonders beliebt. Mit seinen rund 700 Einwohnern liegt Sívota in einer lieblichen Hügellandschaft, umgeben von Olivenbäumen und Platanen. Vor der Hafenbucht liegen vier kleine Inselchen, die in den Sommermonaten mit dem Boot angelaufen werden.
Das Bild von Párga wird durch die venezianische Festungsruine geprägt, die oberhalb der Stadt thront und einen weiten Blick über die Bucht mit ihren vorgelagerten Inseln bietet. Sívota verbindet Meer und Berge perfekt miteinander: Wanderer freuen sich über ausgedehnte Touren in die atemberaubende Bergwelt, Sonnenanbeter genießen die Einsamkeit in traumhaften Badebuchten. In den Tavernen, Cafés und Bars des Ortes wird abends für Unterhaltung gesorgt. Auch kulturelle Highlights bietet die Region: In Dodoni etwa, der ältesten Orakelstätte Griechenlands, deuteten Priester im 13. Jahrhundert vor Christus das Rauschen der "Heiligen Eiche". Die Ausgrabungen können heute noch besichtigt werden.
Das Drei-Sterne Hotel Mikros Paradisos in Sívota ist ein echter Geheimtipp für Griechenlandliebhaber. Das Haus liegt an einer der schönsten Badebuchten der Gegend und wird von den zahlreichen Stammgästen sehr geschätzt. Das familiär geführte Hotel befindet sich in einer weiten Gartenanlage, behagliche Sitzecken laden zur Erholung im Schatten der Olivenbäume ein.
